Berufspraktische Tage
19. bis 22. September 2005
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Die
"Berufs-praktischen
Tage"

für die
87 Schülerinnen
und Schüler
der 4. Klassen
fanden auch heuer wieder in der 2.Schulwoche statt.

8. Schulstufe - WAS DANN???

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Die Mädchen und Burschen hatten vier Tage lang Gelegenheit, erste Einblicke in den Berufsalltag zu gewinnen, die Anforderungen ihres Wunschberufs zu erfahren und damit eine erste Vorentscheidung für ihren weiteren Bildungsweg zu treffen.

Auch jene Jugendliche, die jetzt schon wissen, dass sie eine weiterführende Mittlere oder Höhere Schule besuchen werden, nehmen an den Berufspraktischen Tagen teil. Damit soll ihnen die Wahl des Schultyps nach der 4. Klasse der Hauptschule erleichtert werden.

 

Diese "Schnuppertage" sind Bestandteil der Verbindlichen Übung "Berufsorientierung". Schon im Frühjahr und Sommer mussten die Mädchen und Burschen selbständig (oder aber auch mit Hilfe ihrer Eltern) einen geeigneten Arbeitsplatz suchen, der ihren Interessen entspricht und der für sie auch zu den üblichen Arbeitszeiten erreichbar ist.
In der Schule werden die Kinder auf diese Tage gründlich vorbereitet und schon am Tag nach den Berufspraktischen Tagen erfolgt die erste Aufarbeitung des Erlebten.

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Die Palette der Wunschberufe ist immer wieder breit gefächert, heuer reichte sie vom Masseur über KFZ-Techniker, Koch, Restaurantfachmann, Gärtner, Floristen, Einzelhandelskauffrau, Maler und Anstreicher, Frisör, Musiklehrer, Meteorologen, über die unterschiedlichsten Metallberufe bis hin zu sämtlichen Theaterberufen.


Erfreulicherweise hat sich in diesem Jahr auch ein Mädchen für den Tischlerberuf entschieden. Lisa aus der 4b konnte bei der Fa. Assmann in Gleinstätten ihr Geschick unter Beweis stellen.

 

Ein Team aus sechs Lehrerinnen und einem Lehrer unserer Schule fuhr mehr als 1.500 Kilometer zwischen Graz, Ehrenhausen, Soboth, Leibnitz, Deutschlandsberg, Stainz, St. Nikolai, Wettmannstätten usw. um alle Schülerinnen fast täglich an ihren Arbeitsplätzen zu besuchen.

Wir Lehrer nützten die Gelegenheit auch dazu, um mit den Lehrherren, Wirtschaftstreibenden und Geschäftsleuten über die Anforderungen und Wünsche der Wirtschaft an die Jugendlichen und an die Schule zu sprechen und um vor Ort mit den Kindern über ihre Eindrücke von der Arbeitswelt zu reden.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Musikhauptschule Großklein nach außen hin wieder sehr gut vertreten, wir haben nur Positives über ihr Benehmen, ihren Eifer und Fleiß gehört.

Die Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass diese praktischen Erfahrungen für die Kinder aber auch für ihre Eltern wichtig sind und daher werden auch im kommenden Schuljahr die Schülerinnen und Schüler unserer Hauptschule Gelegenheit haben, vier Berufspraktische Tage zu absolvieren.

Erika Kollmann-Gusmag

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