Sensibilisierung für Behinderung
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23. Juni bis 27. Juni 2003
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Die Projektidee:

Hinschauen lernen und die Freuden, Hoffnungen und die positiven Alltagsbewältigungen der Menschen mit Behinderung entdecken!
Verständnis wecken für die Sorgen, Ängste und Nöte von Menschen mit Behinderungen!
Offen sein für Menschen, die so leben möchten wie andere auch!

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Vom 23.6.2003 bis 27.6.2003 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 1a (Musikklasse) und 1c (Integrationsklasse) der MHS Großklein mit verschiedenen Behinderungen. In der 1c Klasse gibt es ein spastisch gelähmtes Mädchen im Rollstuhl, einen vollblinden Schüler und ein schwer hörgeschädigtes Kind. Die Schülerinnen und Schüler der 1a- und 1c-Klasse verbringen den Schulalltag mit diesen Kindern. Sie haben keine Berührungsängste im Umgang mit Behinderten. Durch das intensive Zusammenleben wurde bei den Schülerinnen und Schülern großes Interesse geweckt, mehr über das Alltagsleben von behinderten Menschen zu erfahren. Aus diesem Grund wollten wir Lehrerinnen und Lehrer den Kindern die Möglichkeit geben, sich in Form eines Projektes mit dieser Thematik näher auseinander zu setzen.

Das Sensibilisierungsprojekt bietet die Möglichkeit, Gastsprecher mit Behinderungen an die Schule einzuladen. So nahmen wir Kontakt mit Harald Rosenkranz, Horst Lichteneger und Ilse Maria Maderebner auf.

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Rosenkranz

 

Harald ist spastisch gelähmt; er hat langjährige Erfahrung als Vortragender und lebt in einer eigenen Wohnung in einer WG.

 

Maderebner

 

Ilse ist gehörlos. Sie hält den Vortrag in ihrer Muttersprache (Gebärden-sprache) und erzählt über ihre besondere Lebens- und Alltagssituation.
  Lichtenegger

 

Horst ist sehbehindert. Er spricht über Möglichkeiten und Probleme sehbehinderter und blinder Menschen in Beruf, Schule und Alltag.
HARALD ROSENKRANZ   ILSE MARIA MADEREBNER   HORST LICHTENEGGER

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Tatkräftige Unterstützung erhielten wir von Frau Prof. Sieglinde Winter (vom Gehörloseninstitut), Frau Heidi Rupp (vom Odilieninstitut), Sandra Köfer (Betreuerin des spastisch gelähmten Kindes) und Helga Lanzl, die in dieser Zeit ihr Praktikum an unserer Schule absolvierte.

Jeder Gastsprecher verbrachte einen Vormittag in der Schule und erzählte den Kindern über sein Leben. In einem sehr offenen Gespräch mit den Schülerinnen erfuhren sie sowohl von Problemen behinderter Menschen im Alltags- und Berufsleben als auch von positiven Erlebnissen mit ihren Mitmenschen.

Einige Bilder vom Projekt

Wie wichtig Sinne sind und was es für einen Menschen bedeutet wenn ein oder mehrere Sinne ausfallen erlebten die Kinder durch Selbsterfahrung in spielerischer Form.

Abgerundet wurde das Projekt durch einen Ausflug auf die Soboth, wo wir den angelegten Sinnespfad durchwanderten.

Dieses Projekt war für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern eine Bereicherung im Umgang miteinander.

Lena mit ihrer Hündin Conny

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Altenburger Monja, Schütze Dominika, Theußl Ilse

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