Ins Dirndl eini, die Lederhosn auf i
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Lehrergruppe

Da wurde gejodelt, musiziert und getanzt, dass es eine Freude war. Der Saal war zum Bersten voll, bunte Trachten, lachende hochrote Gesichter ... Unterhaltung pur war angesagt, ein Fest für Augen, Ohren und Seele.
Zu einem der absoluten Höhepunkte unter den Großkleiner Veranstaltungen hat sich der "Volksmusikabend" gemausert. Heuer war's wieder einmal so weit. Veranstalter war das Lehrerteam der Musikhauptschule Großklein. Die Musiklehrerinnen und -lehrer - Ulla Kriebernegg, Susanna Krieger, Dominika Schütze und Johannes Fuchs, Karl Fauland und Herbert Kriebernegg - bemühten sich um die Vorbereitung und Durchführung des abwechslungsreichen Programms und zeigten im Rahmen der Veranstaltung, was sie musikalisch alles draufhaben. Beim "offenen" Tanzen geigte auch heuer wieder eine Abordnung der in der Volksmusikszene weit über die Grenzen bekannten "Sender-Musi" auf.

Keine Frage - die "Stars" bei Veranstaltungen dieser Art sind jedoch die Kinder, die Schüler der vier Musikklassen, die mit ihren Darbietungen die Gäste begeistert und mit ihrem Können verblüfft haben. Hut ab - da waren Talente am Werk, die für die Zukunft einiges erhoffen lassen!

 

Natürlich setzt sich das Publikum großteils aus Eltern, Verwandtschaft und Freunden der Kinder zusammen, aber auch heuer fanden sich viele Leute ein - aus Großklein, aus den einschulten Gemeinden und darüber hinaus - die mit der Hauptschule gar nichts oder nur am Rande zu tun haben. Sogar der eine oder andere "Promi" ward gesichtet.
Apropos Eltern! Ohne ihre Mithilfe könnten der Volksmusikabend und andere Veranstaltungen der Musikhauptschule wohl kaum in dieser Qualität durchgeführt werden. Wenn es um Spenden jeglicher Art gegangen ist, haben sie sich ja noch nie "lumpen" lassen, aber diesmal traten einige Papis und Mamis aus dem Hintergrund ihres stillen gönnerhaften Daseins heraus, betraten Bühne oder Tanzboden und werteten diesen Abend mit musikalischen und tänzerischen Einlagen auf Fazit: talentierte Kinder von begabten Eltern ... der Apfel fällt nicht weit vom Stamm ...
Zum Trost für jene, die diesen Abend versäumt haben: In zwei Jahren gibt's ihn wieder, den Volksmusikabend. Und dann: ins Dirndl eini, die Lederhosn aufi - und "nix" wie hin!

Kinderreigen
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Rudolf Vanic

(Quelle: Großkleiner Klapotez Juli 2001)
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