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  "Schöpferische Kräfte können im Kind belebt werden. Die Welt der Gefühle kann reicher werden, die Beherrschung von Affekten kann besser gedeihen, die Konzentrationsfähigkeit wachsen. So kann musische Erziehung das Heranreifen der Kinder fördern und stabilisieren. Sie kann Schulen helfen, nicht nur Lehranstalt, sondern Lebensraum zu sein. Sie kann durch gemeinsames Singen die Freude und Bereitschaft zum Zusammenleben steigern. Musikerziehung ist ein segensreicher und unersetzlicher Beitrag dafür, nicht nur die eigene Person zu bilden, sondern damit zugleich auch Herz und Sinne für die Mitmenschen zu öffnen. Freude miteinander zu empfinden, gemeinsam dem eigenen Inneren Ausdruck zu geben, Vertrauen zu einander zu gewinnen, zusammen schöpferisch tätig zu sein - wie ließen sich bessere Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben schaffen?"  
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So beschreibt der ehemalige deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker die Bedeutung der Musik für den heranwachsenden Menschen. In der österreichischen Musikhauptschule findet man einen Teil dieser Forderungen erfüllt. Im Vergleich mit anderen Schultypen darf man sie ruhigen Gewissens als eine humane Schule bezeichnen.
 
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