Parks and Playgrounds

Naturpark Hohe Wand

Hohe Wand - Quelle: www.hohewand.net, www.alfred-obermayer.at

Einige Kenndaten:
Größe: 8 km langer Kalkstock mit 10 bis 12 km² großem Plateau
Wege: Viele Wanderwege und Steige (teilweise mit Leitern)
Freizeitmöglichkeiten: Wandern (auch mit Lamas), Klettern, Paragleiten, Langlaufen
Interessante Plätze: Naturpark mit Steinbock-, Mufflon-, Rotwildgehege und Aussichtsturm, Kohlröserlhaus mit Minerliensammlung, Skywalk, Kohlenmeiler, Einhornhöhle
Besonderheiten: Höchste Erhebung: Plackles 1132m, Felswände mit 50 Meter bis 230 Meter Höhe, Bergstraße mit 13 % Steigung, seit 1933 Saurier in Muthmannsdorf

Die Hohe Wand ist ein Gebirgszug in Niederösterreich und zählt zu den Gutensteiner Alpen. Sie liegt westlich vom Steinfeld im Wiener Becken; der höchste Gipfel (Plackles) erreicht eine Höhe von 1.132 m. Namensgebend sind die steilen Felsabbrüche an der Süd- und Südostseite. Das Hochplateau ist ca. 8 km lang und erstreckt sich vom Bereich der Plackles im Südwesten bis zum sogenannten Wandeck im Nordosten.

Erreichbar ist das Hochplateau der Hohen Wand über eine Mautstraße, die von der Straße zwischen Stollhof und Maiersdorf abzweigt. Leichte Wanderwege führen vor Allem vom Piestingtal, von Grünbach am Schneeberg und von der "Rückseite", von Miesenbach aus auf den Berg. Die meisten Anstiege im Bereich der Süd-und Südostseite sind anspruchsvoller, es sind Trittsicherheit und teils Schwindelfreiheit nötig. In diesem Bereich sind auch ca. 500 Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade zu finden; weiters gibt es auch zahlreiche Klettersteige.

Im Bereich der Hohen Wand sind zahlreiche Höhlen zu finden; die Einhornhöhle bei Dreistetten ist als Schauhöhle öffentlich zugänglich. Wegen der Randlage am Wiener Becken und der Erreichbarkeit mit dem Auto sind auf der Hohen Wand auch beliebte Startplätze für Paragleiter und Hängegleiter.

Auf dem Hochplateau sind zahlreiche Berggasthäuser und Schutzhütten zu finden, aber auch viele Wochenendhäuser, vor allem im sogenannten Wanddörfl.

Ein Teil der Hohen Wand ist als Naturpark Hohe Wand unter Schutz gestellt. Unter dem Titel "Naturpark Hohe Wand" werden jedoch auch Touristenattraktionen vermarktet, die teilweise als schwer mit einem Naturpark vereinbar kritisiert werden (z.B. die über die Felswand hinausstehende Aussichtsplattform "Skywalk").

Mit großem Aufwand entstanden in den letzten Jahren viele neue Attraktionen, wie zum Beispiel der Felsenpfad, Spiel- und Spaßberg, der Skywalk, und der Streichelzoo Direkt beim Kohlröserlhaus beginnt der Felsenpfad der durch die Felswände der Hohen Wand führt. Vorbei an geologischen Formationen und der "Czerny-Höhle" erkundet man die Felsregion unterhalb des Kohlröserlhauses.
Ein wunderbarer Ausblick erwarten Sie dort.

Naturgemeinde Hohe Wand
Kohlrästerlhaus
Panoramaphotos
Wanderprofi


Hohe Wand - Quelle: www.panos.at