Parks and Playgrounds - Der Stadtpark von Wr. Neustadt

Freizeit:

  • Teich
  • Bärengehege
  • Kleintierzoo
  • Kinderspielplatz
  • Tennis
  • Sehenswürdigkeiten ...
  • Hotel Corvinus
  • Liegewiese



  • Teich

    Top ↑
    Der Teich wurde 1962 vom damaligen Direktor des Stadtgartenamtes Heinz
    Schulze angelegt. Rund um den Teich laden Bänke zum Entspannen ein. Im Frühling erfreuen die Blüten einer Weide, einer Korkenzieherhasel, einiger Forsythien und von Krokussen unser Auge. Im kleinen Schilfgürtel mit Rohrkolben verstecken sich Stockenten, die dort Nester bauen. Von einem kleinen Steg aus kann man gut Goldfische beobachten, ebenso Kinder, die Stockenten füttern. Der Teich ist zu jeder Jahreszeit ein Anziehungspunkt.

    weitere Infos...


    Bärengehege

    Top ↑
    Alie und Yerba Errichtet 1968 unter dem Direktor des Stadtgartenamtes Heinz Schulze
    Seit 1975 kümmert sich Herr Johann Cernek um die beiden Bären.

    Abstammung: Großbären
    Art: Kragenbär
    Habitat: Wald und Busch bis zu 3600 m Höhe
    Namen: Ali (Weibchen)
    Yerba (Männchen)
    Alter: 21 Jahre
    Gewicht: Ali: 180 kg
    Yerba: 200kg
    Nahrung: frisches Obst und Gemüse, frische Hühnereier, Trockenfutter
    Gehege: vor wenigen Jahren neu renoviert, Kostenaufwand: fast 1 Million S.

    Kragenbär oder Kuma
    Als asiatischen Vertreter des Baribal darf man den Kragenbären oder Kuma (Ursus thibetanus) betrachten. Er kommt zwar jenem in der Größe nicht ganz gleich, ähnelt ihm aber sehr in der Färbung. Seine Gestalt ist verhältnismäßig schlank, der Kopf spitzschnäutzig. Behaarung und Färbung scheinen ziemlich bedeutenden Abänderungen unterworfen zu sein. Herr Johann Cernek kümmert sich um die Bären
    Der Pelz ist, mit Ausnahme einer zottigen Mähne am Hals, glatt und bis auf die weißliche Unterlippe und die weiße Brustzeichnung, sowie die rötlichen Schnauzenseiten, gleichmäßig schwarz. Die Brustzeichnung wird mit einem Y verglichen; sie bildet ein Querband in der Schlüsselbeingegend, von welchem sie sich in der Mitte nach der Brust zu einem Stiel oder Streifen abzweigt.
    In Nordindien und Kaschmir bewohnt der Kragenbär am liebsten Walddickichte in der Nähe von Feldern und Weinbergen, in Südostsibirien dagegen die hochstämmigen Waldungen. Wenn in Kaschmir die Walnüsse und Maulbeeren reifen, besteigt er die höchsten Bäume, um diese Frucht zu plündern. Außerdem erscheint er als unliebsamer Besucher in Maisfeldern und Weingärten und verursacht hier oft großen Schaden. Sein Fleisch gilt bei den Japanern für wohlschmeckender als das des Braunbären.

    Gehege
    Im oberen Teil des neuen Geheges wurde der Boden mit Mull bestreut. Durch breite, zu öffnende Zugänge im Gehege kann der Mull oft und relativ leicht mit einem Stapler entfernt und wieder neu eingelegt werden. Bärengehege
    Die Decke im oberen Teil des Geheges kann auch abgehoben werden. So ist es möglich, mit einem Kranwagen bis zu 400 kg schwere Baumstämme in das Gehege zu transportieren. Die Baumstämme sind wichtig, dort können die Tiere klettern und sich die Krallen abwetzen.
    Der untere Teil des Geheges wurde von einem Architekten geplant. Leider ist hier der Boden aus Beton, was den Tieren nicht so sehr behagt.
    Dort befindet sich auch ein ca. 2,5 m tiefes Becken, wo die Bären schwimmen können. Daneben ist ein kleineres, das mit Trinkwasser gefüllt ist. Beide Becken werden täglich gereinigt. Im Winter erhalten die Bären sogar gewärmtes Wasser.

    Sicherheit
    Das Gehege hat zwei Reihen von Gitterstäben, im Abstand von ½ m. Außerdem gibt es drei Falltüren, die durch Schalter geöffnet und geschlossen werden können.
    Für den Notfall hält Herr Cernek auch eine Spritze mit Schlafmittel bereit.

    Fütterung
    Im ganzen Gehege sind alte Autoreifen und Baumstämme mit Löchern angebracht. Dort wird das Futter versteckt, so müssen die Bären auch etwas tun, um zu ihrem Fressen zu kommen.
    Einmal pro Woche wird den Tieren ein Fasttag verordnet. An diesem Tag sind die Bären gezwungen, die Reste der Nahrung vom Vortag zu fressen. Dies ist aus gesundheitlichen Gründen für die Bären in Tiergärten und Zoos üblich und wird auch im Tiergarten Schönbrunn so gehandhabt.



    Der Kleintierzoo

    Top ↑
    Kleintierzoo Der Kleintierzoo im Stadtpark besteht seit dem Jahre 1962 und wurde vom damaligen Stadtgartendirektor Heinz Schulze gegründet. Vor 5 Jahren wurde er umgebaut und die alten Holzgehege durch moderne Gehege aus Stein, Metall und Holz ersetzt. Das hat natürlich den Vorteil, dass die Gehege leichter sauber gehalten werden können, was für die Tiere weitaus hygienischer ist.
    Im Kleintierzoo sind keine frei gefangenen Tiere untergebracht, sondern nur Tiere, die von Menschen aufgezogen oder gezüchtet wurden. Angekauft werden nur reinrassige Tiere und das nur paarweise. Wir lernten die verschiedenen Vogelarten und das jeweils für diese Tiere geeignete Futter kennen. Wir erfuhren, dass die Gehege eine Lichtschaltuhr haben, die zu bestimmten Zeiten automatisch Licht in den Gehegen macht und es auch später wieder abdreht. Falls ein Tier schwer krank ist, kommt sogar ein Tierarzt aus dem Tiergarten Schönbrunn nach Wiener Neustadt. Die meisten leichten Erkrankungen kann der Tierpfleger aber selbst behandeln. Wir lernten auch hier die verschiedenen Futtermischungen für die Kleintiere kennen. Im Freigehege fiel uns aber auch auf, dass ganz gewöhnliche Haushühner herumliefen. Diese Hühner sind wegen der Eier, die sie legen, hier. Die Eier sind nämlich eine wichtige Nahrungsquelle für die Bären. Täglich bekommen die Bären zusätzlich diese Nahrung.

    Kleintierzoo Kleintierzoo Kleintierzoo

    Der letzte Punkt in unserem Rundgang war das Winterquartier der Tiere auf dem Gelände der Stadtgärtnerei. Hier sind auch die Lagermöglichkeiten für Heu und Stroh, die für die Tiere im Stadtpark benötigt werden. Auch verschiedene Arbeitsgeräte werden hier untergebracht.
    Erste Bewohner des Winterquartiers gab es ebenfalls schon. Es sind die Papageien, für die es im Freigehege ab Oktober zu kalt wäre. Das Papageimädchen Baby begrüßte uns mit einem lauten "Hallo". Baby ist erst 6 Jahre und sehr sprachbegabt. Das Papageienmännchen, 12 Jahre, ist etwas zurückhaltender, aber ebenfalls sehr sprachbegabt. Das Papageienmädchen ist aber viel neugieriger und war von den Gitterstäben nicht wegzubringen. Sie nahm eine Nuss manierlich in ihre Krallen und steckte sie in den Schnabel. Mit einem einzigen Knack war die Nuss geöffnet. Wenn man gesehen hat, wie schnell Baby die Nuss geknackt hat, kann man sich aber auch vorstellen, wie schnell ein Finger durch ist.

    Kleintierzoo Kleintierzoo Kleintierzoo

    Abschließend möchte ich noch etwas über den Tierpfleger, Herrn Cernek, sagen:
    "Ein großes Dankeschön!" Neben seiner Arbeit fand er noch Zeit für uns und unsere neugierigen Fragen. Wenn man bedenkt, dass das Aufgaben- und Wissensgebiet dieses Mannes riesengroß ist und er nur einen einzigen Mitarbeiter für Hilfstätigkeiten hat, ist es verwunderlich, dass dieser Mann seine Arbeit auch noch liebt. Praktisch gesehen hat er nie Feierabend, denn falls bei den Tieren ein Notfall auftritt, wird er zu jeder Tages- und Nachzeit telefonisch verständigt und er eilt sofort zu seinen Tieren. Irgendwie hat man den Eindruck, dass alle Tiere "seine Kinder" sind.

    Leider fallen mir jetzt zum Schluss auch noch negative Dinge ein. So werden zum Beispiel immer wieder im Kleintierzoo einfach Tiere ausgesetzt. Manchmal werden auch Tiere geklaut. Einige Menschen verwechseln den Kleintierzoo auch mit einem großen Abfalleimer und werfen Verpackungen und sonstiges einfach über den Zaun. Diese Menschen bedenken jedoch nicht, dass einige Tiere einfach alles fressen und vom Abfall der Menschen zumindest sehr krank werden können, wenn sie nicht sogar sterben.



    Der Kinderspielplatz

    Top ↑
    Spielplatz Der Spielplatz verfügt über sehr viele Apparate.
    Bei den beiden Schaukeln, die die sogenannten KLASSIKER sind, vergnügt sich beinahe jede Minute ein Kind. Die Seilbahn, mit der sich nicht nur Kinder, sondern auch Klaus und ich vergnügen, ist ebenfalls eine Attraktion. Es gibt eine 6,31 Meter lange Rutsche. Sie bietet jedem sowohl Spaß und auch ein bisschen Adrenalinausstoß.
    Der Kleinkinderspielplatz, der eigentlich den ganzen Spielplatz in Kleinform widerspiegelt, ist besonders bei den jüngsten Gästen sehr beliebt.
    Das riesige Klettergerüst, das für wahre Kleinakrobaten gebaut worden ist, erfreut die jüngeren und die älteren Besucher. Ein aus Holz gebautes Indianerzelt bringt leider nicht sehr viel Freude. Und "last but not least", der Drehteller, der einfach jedem Spaß macht. Er ist ein wahres "highlight", und bietet viel, wie z.B. ein bisschen Sport beim Drehen, ein bisschen Spannung, wenn man versucht auf den drehenden Apparat zu springen und natürlich die ganze Aufregung beim Drehen, also ein bisschen von allem eben.

    Das war´s leider schon, doch ich kann jedem nur empfehlen sich mal eine Stunde auf dem Spielplatz unserer Stadt zu vergnügen.



    Tennisanlage Stadtpark

    Top ↑
    Tennisanlage Seit 1875 war das Eis laufen am Wassertümpel beim Glaci und beim Pavillon möglich. Von 1875 bis 1910 diente der Brauhausteich im Winter als Eislaufplatz und im Sommer als Badeteich.
    1910 pachtete Josef Grabner den Teich, ließ das Wasserniveau absenken, sodass im Winter Eis laufen möglich war und im Sommer Tennis gespielt werden konnte.
    Später wurde die Anlage von der Gemeinde gekauft und auch über den Zweiten Weltkrieg hinaus betrieben.
    Tennisanlage 1966 wurde das Garderobengebäude erneuert und ein Kaffeehaus eingerichtet.
    Ab 1975 diente diese traditionsreiche Sportstätte bis zum heutigen Tag als Tennisplatz, vor 1975 auch im Winter als Eislaufplatz.



    Die Liegewiese

    Top ↑
    Liegewiese Wer hat nicht einmal Lust sich an einem sonnigen Nachmittag, nach der Schule oder in der Pause, in der Wiese von den "Strapazen" zu erholen!?

    Liegewiese