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Parks and Playgrounds - Der Stadtpark von Wr. Neustadt Sehenswürdigkeiten und Denkmäler:Das Europahaus
Es gibt kaum ein anderes Gebäude in Wiener Neustadt, dessen Vergangenheit wechsel- und schicksalhafter ist als jene des Hauses beim Wasserturm.
In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts bekam das vormalige Plattner Haus die Nummer Promenade Nr. 1. Bald wurde das Haus unter seinen wechselnden Besitzern zu einer ansehnlichen Villa ausgebaut. Als unser Land in den Märztagen des Jahres 1938 von Hitler Deutschland okkupiert wurde und die Judenverfolgung einsetzte, wurde das Haus Promenade Nr.1 enteignet, im Nazisprachgebrauch "arisiert"! Die nationalsozialistischen Machthaber übergaben dieses Haus den scheußlichsten Machthabern, welche zu den Stützen ihres Regimes gehörten, der "Geheimen Stadtpolizei". Zahlreiche (ca. 5.000) Nazigegner und Widerstandskämpfer wurden von ihnen in diesem Haus und dessen Keller gequält, gefoltert oder unmittelbar in die Konzentrationslager gebracht, aus denen viele nicht mehr zurückgekehrt sind.
Im Kindergarten werden die Kinder ab 3 Jahren aufgenommen. Er hat von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Es gibt ca. 30 Kinder, die auf zwei Gruppenräume aufgeteilt wurden. Die eine Gruppe führt die Leiterin Daniela, die andere führt Tante Carina. Im Kindergarten gibt es einen Turnsaal, einen Waschraum mit WC und eine Küche, wo die Kinder, die am Nachmittag dort bleiben, essen können.
Die Küche wird auch als Jausenplatz verwendet. Dort können die Kinder um 10.00 Uhr ihre Jause essen. Sie haben auch noch zwei Abstellräume, wo sich die Kinder umziehen können. Außerdem gibt es eine Kanzlei. Im November gibt es im Kindergarten ein Laternenfest, im Dezember kommt der Nikolaus zu den Kindern. Der Kindergarten gefällt den Kindern sehr gut. Im ersten Stock befindet sich ein Jugendhotel. Matthias Corvinus Gedenktafel
Matthias Corvinus war König von Ungarn und besetzte am 17. 8. 1487 Wiener Neustadt.
Die Zeit der Ungarnherrschaft endete mit seinem Tod und der Rückeroberung der Stadt durch den Habsburger König Maximilian I. im Jahre 1490. Jüdische Grabsteine
Mittelalterliche jüdische Grabsteine vom 1496 aufgelassenen jüdischen Friedhof.
In Wiener Neustadt lebten im Mittelalter viele Juden. Die Grabsteine wurden bei Abtragungsarbeiten der alten Kapuzinerbastei freigelegt und an der südwestlichen Stadtmauer im Jahre 1846 angebracht. Denkmal von Joseph I.
Zum 60jährigen Regierungsjubiläum errichtet.
Darstellungen von Rudolf dem Stifter, Rudolf von Habsburg, Maria Theresia, Joseph II., Friedrich III., Leopold I., Franz I. und Maximilian I. zieren das Denkmal im unteren Teil.
Denkmal von Joseph II.
Als Papst Pius VI. im Frühjahr 1782 nach Österreich reiste, um Kaiser Joseph II. zu einer Änderung der Kirchenpolitik zu bewegen, machte er auf dieser Fahrt auch in Wiener Neustadt kurze Station.
Joseph II. traf den Papst am 22. 3. 1782. Kasematten
1555 bis 1557 nach Plänen des Baumeisters Johann Tscherte geschaffene unterirdische Ziegelgewölbe.
Sie dienten der Aufbewahrung von Waffen und Rüstungen. Ein Renaissanceportal wird von einem Wappenstein mit den Wappen von Österreich, Tirol und Wiener Neustadt gekrönt. Sandsteinliebespaare
Biedermeiergartenhäuschen
1839 vom Textilfabrikanten Carl Friedrich Bräunlich errichtet.
Auf dem Häuschen befindet sich die Tafel MDCCCXXXVI = 1836 CB Wetterstation
1876 bis 1976 anlässlich des Jubiläums 100 Jahre ÖTK Wiener Neustadt errichtet.
Sonnenuhr
Sonnenuhren dieser Art wurden 1976 seit der Antike zur Bestimmung der Ortszeit verwendet.
Es ist ein Stab in Verbindung mit einer gekrümmten Stundenskala, dessen Schatten bei Sonnenlicht die Uhrzeit angibt. Schubert Denkmal
Franz Schubert lebte von 1797 bis 1828.
Er wurde in Wien/Lichtenthal geboren und von ihm sind nicht nur seine Sinfonien erhalten geblieben, sondern er wurde und wird als der große Liederfürst (Winterreise, Die Forelle, Am Brunnen vor dem Tore, Die schöne Müllerin) verehrt. Musikpavillon
Er wurde von der Ausstellung für Promenadenkonzerte im Jahre 1906 in Reichenberg (Deutschland) angekauft, dort abgetragen und in unserem Stadtpark wieder aufgebaut.
Hier wurden Promenadenkonzerte abgehalten. Der Verein der Gärtner und Gartenfreunde legte zu dieser Zeit ein Rosarium mit 3000 Rosen an. |